Verena Lindner // Darf für Geld mit dem Internet spielen. Tut das aber auch in der Freizeit.
In Erwartung einer längeren Zugfahrt während des WM-Spiels Uruguay-Niederlande hatte ich vorher schon die LiveTV-App der Telekom aufs iPhone geladen. Funktionierte auch gut bei der guten Großstadtnetzabdeckung.
Der Härtetest war dann die ICE-Fahrt. Nachdem ich die erste Halbzeit erfolglos damit zugebracht hatte, Zugang zum WLAN-Hotspot im Zug zu bekommen, musste dann doch das iPhone her.
Der Audio-Stream funktionierte fast einwandfrei. Die Hälfte der Zeit war das Bild okay, sobald es aber zu Bewegung im Spiel kam – was ja der Sinn des Spiels ist, stockte der Stream oder wurde zu Pixelmatsch.
Dass der Stream bei einer Geschwindigkeit von 120 bis 200 km/h nicht einwandfrei funktioniert, ist absolut nachzuvollziehen. Was mich aber hauptsächlich störte, war die extreme Hitzeentwicklung beim armen kleinen iPhone - sowohl im ICE als auch zu Hause. Die App war leider ein reiner Stromfresser und ohne stete Zufuhr ist höchstens eine Stunde Spiel drin.
An einer Lösung über Apps kommt man fast nicht vorbei, ohne dass es kompliziert wird. Mal schauen, ob sich da über innovative Streaming-Formate was machen lässt. Vielleicht bringt ja auch die Nutzung der frisch versteigerten Mobilfunkfrequenzen etwas?
Disneyland und "Elle" cartoonisieren berühmte Modeschöpfer: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,690404,00.html
Der Playboy hat's vorgemacht, virtuelle Persönlichkeiten scheinen die Auflage zu steigern. Bin gespannt, was als nächstes kommt. Wenn ich's mir wünschen darf: bitte die Eurovision Song Contest-Teilnehmer im South Park Style.
Ich mag ja solche bildhaften Darstellungen
http://gizmodo.com/5517041/googles-insane-number-of-servers-visualized?utm_so...